01International
Ausgabe 043 · 07. Oktober 2026 · ≈ 60 Sek.
Dürre macht Schlachtzahlen zur regionalen Planungsaufgabe
Die Dürre des Jahres 2026 zwingt die französische Rinderkette dazu, zwei häufig vermischte Fragen auseinanderzuhalten: den Druck auf den landwirtschaftlichen Betrieb und die unmittelbar verfügbare Menge an Schlachttieren. INTERBEV berichtet von hohen Temperaturen und Niederschlagsdefiziten, die das Graswachstum bremsten, den Einsatz von Futterreserven vorzogen und Zufütterung auf der Weide erforderten. Das ist eine reale betriebliche Belastung, belegt aber für sich genommen noch keinen einheitlich höheren Tierabgang.