Was die Fleischwelt an diesem Morgen wissen sollte.
Die Textur von gegartem Schweinefleisch beginnt im Lipidprofil
Die Qualität eines Schweinelachses sollte nicht nur am Rohmaterial beurteilt werden, sondern auch nach dem Garen. Eine am 3. September veröffentlichte Arbeit verglich 90 unter standardisierten Bedingungen gehaltene Landrace-, Yorkshire- und Duroc-Schweine. Erfasst wurden Zusammensetzung, pH-Wert, Kollagen, Garverlust, Fettsäurespektrum und instrumentelle Texturmerkmale.
Neue Brustmuskeldefekte verlangen ein eigenes Geflügel-Qualitätskonzept
Die Brustmuskelmyopathien Spaghetti Meat und Gaping sind eigenständige technologische Qualitätsprobleme und nicht mit dem bekannteren Defekt Wooden Breast gleichzusetzen. Eine neue Übersichtsarbeit bündelt den Forschungsstand zu beiden Veränderungen bei Masthühnern und ihren Folgen für Qualität, Ausbeute und Vermarktung von Brustfleisch.
Rooibos-Marinaden funktionieren nur im abgestimmten Zusammenspiel mit dem Garprozess
Rooibos ist kein universell wirkender natürlicher Antioxidans-Zusatz für Schweinefleisch. Eine am 1. September veröffentlichte Untersuchung prüfte fermentierte und unfermentierte Rooibos-Extrakte in Trocken- und Nassmarinaden für Schweinelachs – kombiniert mit vier haushaltsnahen Garverfahren: Ofen, Pfanne, Sous-vide und Mikrowelle.
Outdoor-born Schweinefleisch übersetzt das Haltungssystem in einen Handelspreis
Schweinefleisch aus Systemen, in denen die Tiere im Freien geboren werden, gewinnt im britischen Handel an Gewicht. AHDB meldete am 1. September ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr beim eingekauften Volumen von Outdoor-bred-Produkten. Für die Auswertung wurde die Definition erweitert: Sie umfasst Outdoor-bred, Outdoor-reared, Free-range und Bio – also Systeme mit Geburt der Ferkel im Außenbereich.
Geflügelhandel braucht bei Seuchenrisiken Herkunft bis zur Region
Die sofortige Aussetzung von Importen von Geflügelfleisch und Geflügelprodukten aus dem französischen Département Maine-et-Loire zeigt, wie rasch Tiergesundheitsereignisse Warenströme verändern können. Hongkongs Centre for Food Safety ordnete die Maßnahme am 3. September nach einer Mitteilung der Weltorganisation für Tiergesundheit über einen Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza H5N1 an.