Ausgabe 016 · 09. September 2026 · 2 Min. Lesezeit
Britisches Schweinefleisch gewinnt durch Angebot und breitere Exportmärkte an Stabilität
Der britische Schweinefleischhandel hat das erste Halbjahr 2026 mit einer höheren Selbstversorgung abgeschlossen, obwohl das zweite Quartal schwächer verlief als das erste. Die am 3. September veröffentlichte AHDB-Analyse führt die Verbesserung auf ein größeres inländisches Angebot und niedrigere Einfuhren zurück. Die Selbstversorgung – als Anteil der heimischen Produktion am verfügbaren Angebot definiert – erreichte 66 Prozent nach 61 Prozent im gleichen Zeitraum 2025.
Die Importe einschließlich Nebenprodukte stiegen im zweiten Quartal gegenüber dem ersten zwar um 1 Prozent, lagen aber 8 Prozent unter dem zweiten Quartal 2025. Im Halbjahr sanken sie um 5,6 Prozent auf gut 350.000 Tonnen. Auch die Herkunft verschiebt sich: Mengen aus Dänemark gingen im Quartal zurück, während andere europäische Lieferanten wie Spanien, die Niederlande und Deutschland relativ an Gewicht gewannen.
Die Ausfuhren fielen im zweiten Quartal gegenüber dem sehr starken ersten Quartal um 4 Prozent. Dennoch summierten sie sich im Halbjahr auf 173.200 Tonnen, 11 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, mit einem Wert von 267,2 Millionen Pfund. Die EU nahm 73.100 Tonnen ab und überholte China als Halbjahresziel. Zuwächse gab es auch bei Lieferungen auf die Philippinen und nach Südafrika, während die chinesische Nachfrage schwächer blieb.