Meat Morning Briefing

Donnerstag, 24. September 2026 · Wien

Ausgabe 030 · 05:00 CET

Was die Fleischwelt an diesem Morgen wissen sollte.

Zweinutzungshühner verlangen eine Produktspezifikation – keinen Tierwohl-Kurzschluss

Eine neue Übersichtsarbeit der Universität Ege ordnet Zweinutzungshühner als Alternative zu hochspezialisierten Mast- und Legelelinien ein. Ausgangspunkt ist ein bekanntes Problem: Männliche Tiere aus Legehennenlinien liefern nur geringe Fleischerträge, während das Töten männlicher Küken ethisch und regulatorisch zunehmend unter Druck steht. Die Autoren betrachten Leistung, Schlachtkörper- und Brustfleischeigenschaften gemeinsam mit Genetik, Fütterung und Haltung.

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Salmonellenkontrolle wird erst durch eine belastbare Probenkette stark

Die britische Animal and Plant Health Agency macht deutlich: Salmonellenkontrolle in der Geflügelwirtschaft ist keine einzelne Laborprobe, sondern eine Prozesskette. Die nationalen Kontrollprogramme erfassen Legehennen, Elterntiere und Broiler. Sie verbinden Biosicherheit, regelmäßige Probenahme nach definierten Verfahren, Untersuchungen in zugelassenen Laboren, amtliche Besuche und Maßnahmen bei Nachweisen regulierter Stämme.

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Im vollen Schweinemarkt entscheidet der vermarktbare ganze Schlachtkörper

Die Eindrücke der AHDB von der World Pork Conference in Qingdao zeichnen einen weltweit gut versorgten Schweinefleischmarkt mit hoher Wettbewerbsintensität. China habe Produktionsgröße erreicht und rücke nun Qualität und Effizienz in den Mittelpunkt – auch mit Blick auf internationale Märkte. Zugleich gelange preislich wettbewerbsfähiges südamerikanisches Schweinefleisch in großen Mengen nach Asien, während das Angebot in der EU reichlich bleibe.

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Fleischwissen wird übertragbar, wenn Weiterbildung Sprache und Prozess verbindet

Die Meat School en Español der Texas Tech University zeigt, wie sich Fleischwissenschaft grenzüberschreitend in betriebliche Praxis übersetzen lässt. Das 2015 gestartete Format verbindet Unterricht und praktische Arbeit für spanischsprachige Fachleute. An der jüngsten Ausgabe vom 16. bis 22. August in Lubbock nahmen 52 Branchenvertreterinnen und -vertreter aus Lateinamerika teil.

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Energie und Tierwohl müssen im Schweinestall als ein Betriebssystem geplant werden

Die XIX. Jornada sobre Ganado Porcino Siglo XXI im Rahmen der Messe FEMOGA in Sariñena bringt zwei Themen zusammen, die auf Betrieben oft getrennt behandelt werden: Energieeffizienz und die Anpassung an neue Tierwohlanforderungen. ASAJA Huesca hat die Fachveranstaltung für den 25. September angekündigt; die FEMOGA findet vom 25. bis 27. September 2026 statt.

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