03International
Ausgabe 061 · 25. Oktober 2026 · ≈ 60 Sek.
Schlachtzahlen brauchen Lebendgewicht, bevor sie Fleischverfügbarkeit erklären
Der aktuelle US-Schlachtbericht liefert ein Signal, das bei der isolierten Betrachtung von Mengen oft verloren geht: Weniger Tiere bedeuten nicht zwingend einen proportionalen Rückgang der erzeugten Fleischmenge. Die kommerzielle Erzeugung von rotem Fleisch lag im September bei 4,32 Milliarden Pfund und damit 4 Prozent unter Vorjahr. Die Rindfleischproduktion erreichte 2,04 Milliarden Pfund, ein Minus von 6 Prozent; die Rinderschlachtungen sanken um 7 Prozent auf 2,30 Millionen Tiere.