Meat Morning Briefing
04International

Ausgabe 061 · 25. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Geflügelverfügbarkeit trennt sich nach Art, Tiergewicht und Beanstandungsquote

Der am 23. Oktober veröffentlichte US-Geflügelschlachtbericht trennt Volumen, Tiergewichte und Beanstandungen klar voneinander. Im September belief sich das als verzehrsfähig zertifizierte, bratfertige Geflügelgewicht auf 4,74 Milliarden Pfund und lag damit leicht unter Vorjahr. Das gesamte amtlich untersuchte Lebendgewicht betrug 6,22 Milliarden Pfund und war ebenfalls geringfügig niedriger. Die Daten stützen damit keine Lesart eines gleichmäßigen Angebotswachstums über alle Geflügelarten.

Unter dieser Stabilität bewegen sich die Arten unterschiedlich. Das untersuchte Lebendgewicht junger Hühner sank gegenüber Vorjahr um 1 Prozent auf 5,53 Milliarden Pfund; das durchschnittliche Gewicht je Tier ging um 0,06 Pfund auf 6,67 Pfund zurück. Bei Puten stieg das untersuchte Gewicht dagegen um 7 Prozent auf 594 Millionen Pfund. Das Durchschnittsgewicht nahm um 1,20 Pfund auf 33,44 Pfund zu. Auch Enten und Althennen verzeichneten höhere untersuchte Lebendgewichte.

Differenziert zu lesen sind auch die Beanstandungsdaten. Die Ante-mortem-Beanstandungen betrugen 14,5 Millionen Pfund beziehungsweise 0,23 Prozent des untersuchten Lebendgewichts, nach 0,20 Prozent im Vorjahr. Post-mortem wurden 24,6 Millionen Pfund beanstandet; ihr Anteil sank jedoch von 0,58 auf 0,52 Prozent. Der Bericht weist diesen Bewegungen keine konkrete Ursache zu.