Meat Morning Briefing

Freitag, 30. Oktober 2026 · Wien

Ausgabe 066 · 05:00 CET

Was die Fleischwelt an diesem Morgen wissen sollte.

Broiler-Zusätze müssen ihren Wert im gesamten Qualitätsprofil beweisen

Eine am 25. Oktober in Poultry Science veröffentlichte Studie zeigt, weshalb mikrobielle Futterzusätze bei Broilern nicht allein über ein Leistungsversprechen bewertet werden sollten. Das Forschungsteam verglich über 31 Tage vier Rationen bei 336 Arbor-Acres-Broilern: eine Kontrollration, eine Zubereitung aus drei Hefestämmen, eine aus vier Bakterienstämmen sowie eine kombinierte Variante.

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Die Schweinebetäubung wird zur strategischen Investitionsentscheidung

Die britische Regierung hat am 26. Oktober eine Konsultation zum Ausstieg aus der Betäubung von Schweinen mit hoch konzentriertem Kohlendioxid eröffnet. Als Alternativen nennt sie unter anderem Argon sowie automatisierte elektrische Betäubung. Stellungnahmen zu Tierwohl, Machbarkeit, Kosten und Übergangsfristen können bis 21. Dezember 2026 eingereicht werden.

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Convenience macht Kochkompetenz zur eigenen Fleischverarbeitung

SPAR Vorarlberg hat den TANN-Standort in Dornbirn erweitert und verbindet die Investition mit mehr Kapazität in Zerlegung, Wurstproduktion, Kühlung und Küche. Nach Unternehmensangaben flossen rund zwölf Millionen Euro; die Produktionsfläche wuchs von 5.300 auf mehr als 6.100 Quadratmeter, weitere 1.100 Quadratmeter Bestandsfläche wurden saniert.

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Der Neuwelt-Schraubenwurm macht Herkunfts- und Bewegungsdaten zur Sofortaufgabe

Das USDA hat am 28. Oktober in Cochise County, Arizona, den Neuwelt-Schraubenwurm bei einem Hund bestätigt. Es ist der erste bestätigte Nachweis in diesem Bundesstaat. Die Diagnose wurde durch die National Veterinary Services Laboratories von APHIS abgesichert; Bundes- und Landesbehörden haben eine gemeinsame Reaktion eingeleitet.

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Steigende Fleischexporte müssen nach Cut und Zielmarkt gelesen werden

Vorläufige AMA-Marketing-Daten für das erste Halbjahr 2026 zeigen bei Österreichs Fleischexporten unterschiedliche Entwicklungen nach Warengruppen. Der Wert der Rindfleischausfuhren stieg um 12,2 Prozent auf rund 366 Millionen Euro, die Menge um 3,8 Prozent auf etwa 45.500 Tonnen. Bei Geflügelfleisch legte die Menge um 10,2 Prozent zu, der Wert um 9,2 Prozent auf 194,7 Millionen Euro.

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