05Tierwohl
Ausgabe 071 · 04. November 2026 · ≈ 60 Sek.
H5N1 in Indiana macht gemeinsame Biosicherheits-Schnittstellen beim Rind sichtbar
Der Nachweis hochpathogener aviärer Influenza H5N1 in einem Milchviehbestand in Indiana verändert laut APHIS weder die Sicherheit der kommerziellen pasteurisierten Milchversorgung noch die US-Strategie zur Tilgung. Er macht aber erneut deutlich, dass Biosicherheit als Schnittstellendisziplin zwischen Tierarten, Menschen, Fahrzeugen, Geräten und Tierbewegungen verstanden werden muss. Der Fund vom 2. November war der erste gemeldete Rinderfall in Indiana und ging aus der routinemäßigen National Milk Testing Strategy hervor, nicht aus einer Untersuchung vor dem Verbringen.