Meat Morning Briefing
04International

Ausgabe 074 · 07. November 2026 · 2 Min. Lesezeit

Paranás Geflügelexport verlangt regionale Beschaffungsintelligenz

Paraná bestätigt seine zentrale Rolle im brasilianischen Geflügelexport. Nach Angaben der staatlichen Landwirtschafts- und Versorgungsbehörde wurden von Januar bis September 2026 1,8 Millionen Tonnen Hühnerfleisch ausgeführt. Das entspricht einem Plus von 18 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025; der Erlös erreichte 3,39 Milliarden US-Dollar und lag damit 23,8 Prozent höher.

Der Vergleich mit Brasilien insgesamt zeigt die Konzentration dieser Lieferkette. Das Land exportierte in den ersten neun Monaten 4,3 Millionen Tonnen Geflügelfleisch, 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Paraná stellt damit einen erheblichen Teil des nationalen Volumens und wuchs schneller als der Landesdurchschnitt. Die Landesmeldung weist außerdem auf kumulierte Zuwächse bei Schweine- und Putenfleisch hin, ohne die unterschiedlichen Tierarten zu einem einzigen Markt zusammenzufassen.

Für europäische Importeure und internationale Einkäufer ist die Meldung keine automatische Verfügbarkeitsgarantie. Exportmengen sagen nicht, welche Teilstücke, Produktformate, Zertifizierungen, Häfen oder Zielmärkte das Wachstum tragen. Sie ersetzen auch nicht die Prüfung von Veterinäranforderungen, Kühllogistik und kundenspezifischen Zulassungen.