Ausgabe 037 · 01. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit
Japan erweitert den Marktzugang für argentinisches Rindfleisch
Nach zwei Jahrzehnten Verhandlungen haben sich Argentinien und Japan auf die veterinärrechtlichen Einfuhrbedingungen für weitere Herkunftsgebiete verständigt. Vor dem Lieferstart stehen noch Audits und Betriebszulassungen an.
Argentinien meldet einen wichtigen Fortschritt im Rindfleischexport: Nach Angaben der Regierung vom 30. September umfasst die Einigung mit Japan Rindfleisch und Rinderzungen aus den als frei von Maul- und Klauenseuche (MKS) anerkannten Gebieten mit Impfung. Die Initiative reicht bis 2006 zurück; seit 2024 wurden die Verhandlungen erneut intensiviert.
Die Schlagzeile „Japan öffnet nach 20 Jahren seinen Markt“ braucht allerdings eine Einordnung. Rindfleisch aus dem südlichen Argentinien durfte bereits seit 2018 nach Japan exportiert werden. Diese Region besitzt den Status MKS-frei ohne Impfung. Die aktuelle Vereinbarung erweitert den Zugang auf die Gebiete mit Impfung.