Ausgabe 070 · 03. November 2026 · 2 Min. Lesezeit
US-Zollquote macht magere Rindertrimms zur präzisen Beschaffungsfrage
In den USA ist am 2. November die dritte und letzte Tranche einer zusätzlichen Zollquote für magere Rindertrimms geöffnet worden. Die US-Zollbehörde CBP teilte mit, dass das Zeitfenster vom 31. Oktober bis zum 30. November 2026 läuft. Die Tranche umfasst 100.000 Tonnen und wird nach dem First-come-first-served-Prinzip verwaltet; sie ist Teil einer jährlichen Zusatzmenge von insgesamt 300.000 Tonnen.
Die Regelung gilt ausschließlich für bestimmte frische oder gefrorene magere Rindertrimms unter konkret benannten US-Zolltarifnummern. Sie betrifft damit weder Rindfleisch insgesamt noch alle Teilstücke. Übersteigt die Menge der zum Öffnungszeitpunkt akzeptierten Einfuhren das verfügbare Volumen einer Tarifgruppe, werden die Mengen laut CBP anteilig zugeteilt.
Für Verarbeitung und Einkauf ist folglich die Produktspezifikation entscheidend. Magere Trimms sind eine zentrale Rohware für Burger, Hackfleisch und formulierte Produkte. Ihre Verfügbarkeit kann diese Segmente deutlich unmittelbarer beeinflussen als das Angebot an Steak-Cuts. Die zugrunde liegende Anordnung sieht zudem eine Beobachtung vor, wie die unter der Zusatzmenge eingeführten Trimms im Verhältnis zum Marktpreis für magere Rindertrimms vermarktet werden.